Erneuter Versuch gegen die KTG

Endet die Serie?

Die Wettkämpfe zwischen der KTV Koblenz und der KTG Heidelberg in der 2. Bundesliga endeten bisher immer mit einem Sieg der Turner aus der Neckarstadt.

Oft führte der Personalmangel auf der Koblenzer Seite im Bestreben alle Geräte zu besetzen, zu selten gesehenen Darbietungen: im ersten Jahr nach seiner Rückkehr von der KTV Straubenhardt zu seinem Stammverein erklärte sich Wowa Klimenko bereit, eine Ringeübung zu turnen, eine absolute Premiere nach jahrelanger Abstinenz an diesem Gerät. Unvergessen Wowas damaliges Krafthalteteil: in Ermangelung erfolgsversprechender Alternativen präsentierte er den denkbar spitzesten aller Spitzwinkelstütze; Schienbeine an der Stirn, weit länger als erforderlich gehalten, Insider behaupten sogar, Wowa habe die ganze Zeit ruhig gegrinst.

Wie auch immer, am kommenden Samstag droht dem Koblenzer Routinier solch Ungemach nicht; KTV Trainer Ralf Schall hat diesmal kaum Personalsorgen, obwohl Jordi Hagenaar und Angelo Schall noch angeschlagen sind, befinden sich ansonsten alle Mann an Bord und sind bis in die Haarspitzen motiviert: zum einen möchte man natürlich die Tabellenführung verteidigen, zum anderen soll der Niederlagenserie gegen die KTG ein Ende gesetzt werden.

Beste Voraussetzungen also für einen spannenden Wettkampf gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga. In der Überzeugung, dass die Zuschauer sicherlich eine Reihe starker Übungen sehen werden, wünschen wir der KTG und ihrem Anhang eine staufreie Reise ans Deutsche Eck.

Standardbild
Josef Quadt
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