Zum Start der zweiten Saisonhälfte empfängt die KTV Koblenz am Samstag, den 07. November, ab 18 Uhr den TV Schwäbisch Gmünd Wetzgau in der Sporthalle der Realschule Plus auf dem Asterstein. In diesem richtungsweisenden Duell zwischen dem Tabellenvierten Koblenz und dem punktgleichen Fünften aus Wetzgau entscheidet sich voraussichtlich, wer Ende November im DTL-Finale in Heidelberg antreten darf.
Für die Koblenzer bringt dieser Wettkampf jedoch besondere Herausforderungen mit sich. Erstmals muss die Mannschaft mit der zweigeteilten Saison der 1. Bundesliga und der langen Sommerpause umgehen. Zudem plagen das Team verletzungsbedingte Sorgen: Elias Jaffer ist an Handgelenk und Fuß angeschlagen, weshalb er nur eingeschränkt an Sprung und Reck turnen kann. Nikita Prohorov kämpft mit Rückenproblemen und wird voraussichtlich nur am Pauschenpferd und Barren eingesetzt.
Mit dem TV Wetzgau wartet ein starker Gegner auf das „Team vom (R)Eck“, der wie die KTV bisher zwei Siege aus vier Wettkämpfen verbuchen konnte. Verlassen können sich die Schwaben besonders auf ihren Topscorer, den langjährigen deutschen Nationalturner Andreas Toba, sowie auf den Niederländer Jordi Hagenaar, der in Koblenz kein unbekannter ist und die KTV 2021 in den Aufstiegswettkampf führte.
Trotz der Personalsorgen blickt Ralf Schalls Team optimistisch auf die Begegnung. Das restliche Team präsentiert sich voll einsatzbereit und wird wie gewohnt durch die beiden italienischen Turner Lorenzo Galli und Niccolo Vannucchi verstärkt. Schall sieht seine Mannschaft auf Augenhöhe mit den Gästen und fiebert dem Heimwettkampf entgegen: „Das wird für uns nach jetzigem Stand der wichtigste Wettkampf der Saison. Es wäre ein riesiger Erfolg, in unserer ersten Saison im kleinen Finale zu stehen. Ich wünsche mir für die Turner, dass wir wieder ein volles Haus bekommen. Das wird wirklich ein Highlight, auf das man lange hingearbeitet hat.“