„Team vom (R )Eck“ im Ernstfallmodus

KTV scheint für das Saisonfinale gerüstet

Beim letzten Heimwettkampf der Saison bot die KTV Koblenz ihre bislang beste Leistung in der aktuellen Wettkampfserie, obwohl sie von der KTV Hohenlohe kaum gefordert wurde. 91:6 bzw. 295,00:257,80 für die Hausherren hieß es nach knapp zweieinhalb Stunden und 24 Übungen. Die Hohenloher waren ohne Trainer, Heimkampfrichter und ausländische Unterstützung angereist, so dass Johannes Gerlach den Mannschaftsführer gab und die Gästemannschaft um Mike Hindermann durch den Wettkampf lotste.

KTV Trainer Ralf Schall hatte im Vorfeld der Begegnung das ein oder andere Experiment angekündigt und so kam der gerade einmal sechszehnjährige  Johnni Pham zu seinem ersten Ligaeinsatz und luchste mit seiner sehr gut präsentierten Bodenübung seinem etwas unglücklich agierenden Gegner Jonas Albrecht gleich fünf Scorepunkte ab. Mit 13:2 ging der Boden an die Koblenzer, die in der Folge ihre Übungen durchturnten und tatsächlich ohne expliziten Absteiger durch den Wettkampf kamen.

Auch wenn das Spannungsmoment völlig fehlte, bekamen die Zuschauer doch eine Menge sehr guter Übungen zu sehen, weil man der Mannschaft von Ralf Schall ansah, dass sie den Platz an der Tabellenspitze auf keinen Fall mehr räumen möchte. Wenn das Team im letzten Wettkampf gegen Großen-Linden ähnlich souverän turnt, sollte dem Meistertitel in der Staffel Nord eigentlich nicht mehr viel im Wege stehen.

Es hat einfach Spaß gemacht, den Männern beim Turnen zuzusehen.

Standardbild
Josef Quadt
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